
Ein Schlaganfall stellt das Leben von Betroffenen von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf. Das oberste Ziel der Rehabilitation ist meist dasselbe: die eigene Mobilität und Unabhängigkeit zurückzugewinnen, um wieder sicher auf den eigenen Beinen zu stehen. Doch was, wenn das klassische Gehtraining in der Frühphase noch zu anstrengend oder aufgrund von Gleichgewichtsproblemen und Lähmungen schlicht zu unsicher ist?
Eine aktuelle wissenschaftliche Übersichtsarbeit bringt eine vielversprechende Antwort auf den Plan: Stationäres Radfahren. Was auf den ersten Blick wie ein reines Ausdauertraining wirkt, entpuppen sich in der Neurorehabilitation als echter Turbo für die Gehgeschwindigkeit und Ausdauer von Schlaganfallpatienten.
Eigentlich gilt in der modernen Neurorehabilitation der Grundsatz der „Aufgabenspezifität“: Wer Gehen lernen will, muss Gehen üben. Stationäres zyklisches Bewegungstraining – also das Trainieren auf einem speziellen Reha-Fahrrad oder Bewegungstrainer – wird primär eingesetzt, um die kardiovaskuläre Gesundheit (Herz-Kreislauf-System) in Schwung zu bringen.
Doch das aktuelle Literatur-Review von Medeeha Khan und ihrem Team vom Department of Physical Medicine and Rehabilitation der renommierten Cleveland Clinic (USA) zeigt Erstaunliches: Radfahren verbessert messbar die Gangparameter, selbst wenn in den untersuchten Protokollen überhaupt kein spezifisches Gehtraining stattfand.
Wie kann eine geführte Bewegung im Sitzen das freie Gehen im Stehen verbessern? Die Antwort liegt in der faszinierenden Anpassungsfähigkeit unseres Nervensystems und unserer Muskulatur:

Die Forscher durchsuchten systematisch medizinische Datenbanken und konnten insgesamt 11 Artikel in ihre Analysen einbeziehen. Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache:
Die Analyse der Cleveland Clinic deckte auf, dass der größte Erfolg von zwei Faktoren abhängt: Intensität und Häufigkeit. Die besten Effekte zeigten sich bei Protokollen mit:
Um die wissenschaftlichen Erkenntnisse optimal in den Alltag zu integrieren, sollten Betroffene und Angehörige folgende Tipps herziehen:
Wer die Reha effektiv in den eigenen vier Wänden fortsetzen möchte, benötigt ein Gerät, das flexibel, sicher und professionell ist. Hier setzt der THERA-Trainer mobi an – ein kompakter, motorunterstützter Bewegungstrainer, der speziell für den flexiblen Einsatz zu Hause sowie in Kliniken entwickelt wurde.

Das smarte Gerät passt sich dank seiner drei Trainingsmodi perfekt an den individuellen Fortschritt nach einem Schlaganfall an:
Ein Gerät für den ganzen Körper: Ein großer Pluspunkt des mobi ist seine Vielseitigkeit. Dank eines simplen, werkzeuglosen Verriegelungssystems lassen sich Fußstützen und Griffe in Sekundenschnelle austauschen. So wird aus dem Beintrainer im Handumdrehen ein Oberkörpertrainer, um auch die Arm- und Rumpfmuskulatur effektiv zu stärken.
Die aktuelle wissenschaftliche Evidenz zeigt deutlich: Jeder Tritt in die Pedale zahlt direkt auf das Konto der eigenen Gehfähigkeit ein. Mit kompakten Therapiegeräten wie dem THERA-Trainer mobi lässt sich dieses hocheffektive Training ohne großen Aufwand und absolut sicher in den Alltag integrieren. Es ist ein evidenzbasierter Weg zurück zu mehr Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität.
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Quellenhinweis: Khan M, Maag LM, Harnegie MP, Linder SM. The effects of cycling on walking outcomes in adults with stroke: a systematic review. Top Stroke Rehabil. 2024.