Mehr Sicherheit zuhause: Pflegehilfsmittel für jeden Wohnbereich
Generelle Tipps

Mehr Sicherheit zuhause: Pflegehilfsmittel für jeden Wohnbereich

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8.10.26

Pflegehilfsmittel für zuhause: Welche Produkte sind in welchem Zimmer sinnvoll?

Das eigene Zuhause ist ein Ort der Vertrautheit und Selbstständigkeit. Wenn sich die Mobilität nach einem Schlaganfall, Herzinfarkt, einer Operation oder mit zunehmendem Alter verändert, können jedoch selbst alltägliche Situationen plötzlich zur Herausforderung werden.

Das Aufstehen aus dem Bett, der Gang ins Badezimmer, das Duschen oder die Zubereitung einer Mahlzeit können mehr Kraft und Sicherheit erfordern als zuvor. Genau hier können geeignete Pflegehilfsmittel und Alltagshilfen unterstützen.

Dabei muss nicht immer das gesamte Zuhause umgebaut werden. Häufig können bereits gezielt ausgewählte Hilfsmittel dazu beitragen, alltägliche Abläufe zu erleichtern und möglichst viel Selbstständigkeit zu erhalten.

Doch welche Pflegehilfsmittel sind in welchem Zimmer sinnvoll?

1. Schlafzimmer: Pflege, Transfer und Komfort erleichtern

2. Badezimmer: mehr Sicherheit bei der täglichen Körperpflege

3. Wohnzimmer: Mobilität und Selbstständigkeit erhalten

4. Küche und Esszimmer: kleine Hilfen für mehr Selbstständigkeit

5. Flur und Treppen: sicher durchs ganze Zuhause

6. Unterwegs: Mobilität endet nicht an der Haustür

7. Welche Pflegehilfsmittel brauche ich wirklich?

8. Mit den passenden Hilfsmitteln den Alltag zuhause erleichtern

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1. Schlafzimmer: Pflege, Transfer und Komfort erleichtern

Das Schlafzimmer ist nicht nur ein Ort der Erholung. Bei Pflege- oder Unterstützungsbedarf wird es häufig zu einem zentralen Bereich des täglichen Lebens. Entsprechend wichtig ist eine Ausstattung, die sowohl die pflegebedürftige Person als auch Angehörige oder Pflegepersonen unterstützt.

Je nach individueller Situation kommen hier Pflegehilfsmittel, Patientenlifter, Pflegebett, Toilettenstuhl, Beistelltisch und Infusionsständer infrage. 

Pflegebett für mehr Komfort im Alltag

Ein Pflegebett kann viele alltägliche Abläufe erleichtern – vom Hinlegen und Aufstehen bis zur Unterstützung bei der Pflege. Verstellmöglichkeiten ermöglichen es, die Liege- oder Sitzposition an unterschiedliche Bedürfnisse anzupassen.

Eine besonders komfortable Variante ist beispielsweise das im Careplus-Sortiment dargestellte Komfortbett Regia. Es verfügt laut Produktunterlage über eine elektrische Höhenverstellung, eine verstellbare Rückenlehne und Beinauflage sowie absenkbare Seitengitter. Das Bett wird zum Mietkauf, zur Miete oder zum Kauf angeboten. 

Komfortbett Regia

Patientenlifter für den Transfer

Ist ein selbstständiger Transfer nur eingeschränkt möglich, kann ein Patientenlifter zusätzliche Unterstützung bieten. Er kann beispielsweise beim Wechsel zwischen Pflegebett und Rollstuhl zum Einsatz kommen.

Auch für Pflegepersonen kann ein geeignetes Transfersystem eine wichtige Entlastung darstellen.

Toilettenstuhl und weitere Hilfsmittel

Ein Toilettenstuhl kann besonders dann sinnvoll sein, wenn der Weg vom Schlafzimmer ins Badezimmer beschwerlich ist. Ergänzend können ein Beistelltisch, ein Infusionsständer und weitere Pflegehilfsmittel den Alltag rund um das Bett erleichtern.

Pflegehilfsmittel Schlafzimmer

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2. Badezimmer: mehr Sicherheit bei der täglichen Körperpflege

Das Badezimmer stellt besondere Anforderungen an die Sicherheit. Feuchtigkeit und nasse Oberflächen treffen hier auf Situationen, in denen man sich hinsetzen, aufstehen oder in eine Dusche beziehungsweise Badewanne einsteigen muss.

Je nach Mobilität und Ausstattung des Badezimmers können deshalb unterschiedliche Hilfsmittel sinnvoll sein. Unter anderem Duschhocker, Haltegriffe für die Toilette, Haltegriffe, Duschklappsitz, Badewannenlifter und ein neigbarer Spiegel. 

Sicherer duschen mit Duschhocker oder Duschklappsitz

Wer längeres Stehen als anstrengend oder unsicher empfindet, kann die Körperpflege mit einer geeigneten Sitzmöglichkeit vereinfachen. Je nach räumlichen Gegebenheiten kommen beispielsweise ein Duschhocker oder ein Duschklappsitz infrage.

Zusätzliche Haltemöglichkeiten können ebenfalls dabei helfen, Bewegungen im Badezimmer sicherer zu gestalten.

Unterstützung an der Toilette

Das Hinsetzen und anschließende Aufstehen von der Toilette kann bei eingeschränkter Kraft oder Mobilität schwierig werden. Haltegriffe bieten eine zusätzliche Möglichkeit zum Festhalten und Abstützen.

Welche Lösung geeignet ist, hängt dabei unter anderem von der individuellen Mobilität und den baulichen Gegebenheiten ab.

Die Badewanne weiterhin nutzen

Eine hohe Badewannenkante kann schnell zu einem Hindernis werden. Ein Badewannenlifter kann den Ein- und Ausstieg unterstützen und damit dazu beitragen, die vorhandene Badewanne weiterhin nutzen zu können.

Auch vermeintlich kleine Anpassungen können einen Unterschied machen: Ein neigbarer Spiegel kann beispielsweise die Nutzung des Waschplatzes aus einer sitzenden Position erleichtern.

Pflegehilfsmittel Badezimmer

3. Wohnzimmer: Mobilität und Selbstständigkeit erhalten

Das Wohnzimmer ist für viele Menschen der Mittelpunkt des Zuhauses. Hier wird gelesen, ferngesehen, telefoniert, Besuch empfangen oder einfach entspannt.

Entsprechend vielfältig sind die Hilfsmittel, die hier unterstützen können.Wie zum Beispiel die folgenden Produkte Wohnraumrollator, Gehstock, Telefon mit großer Tastatur, Bewegungstrainer, Lesegerät sowie ein Sessel mit integrierter Aufstehhilfe gezeigt. 

Sicher durch die eigenen vier Wände bewegen

Ein Wohnraumrollator oder Gehstock kann zusätzliche Unterstützung bei der Fortbewegung innerhalb des Zuhauses bieten. Wichtig ist dabei auch eine möglichst barrierearme Gestaltung der Laufwege.

Einfacher vom Sitzen zum Stehen

Eine ganz andere Herausforderung kann das Aufstehen aus einem niedrigen Sessel sein. Ein Sessel mit integrierter Aufstehhilfe unterstützt gezielt den Übergang vom Sitzen zum Stehen.

Gerade solche Lösungen zeigen: Pflegehilfsmittel müssen nicht zwangsläufig wie klassische Pflegeprodukte aussehen, sondern können sich auch in den normalen Wohnbereich integrieren.

Alltag und Freizeit selbstständig gestalten

Selbstständigkeit bedeutet nicht nur Mobilität. Auch Kommunikation, Lesen und Beschäftigung gehören zum Alltag.

Ein Telefon mit großer Tastatur oder ein Lesegerät sowie ein Bewegungstrainer kann hier unterstützen.

Pflegehilfen Wohnzimmer

4. Küche und Esszimmer: kleine Hilfen für mehr Selbstständigkeit

Kochen, essen und kleinere Arbeiten im Haushalt sind fester Bestandteil des täglichen Lebens. Gerade hier können schon vergleichsweise kleine Alltagshilfen einen Unterschied machen.

Zum Beispiel Kapultsitz, Hocker mit Halterung, unterschiedliche Alltagshilfen, Gehstock, Kehrschaufel und Kehrblech sowie einen Herdwächter. 

Alltagshilfen gezielt einsetzen

Nicht jedes Hilfsmittel muss groß oder technisch aufwendig sein. Unterschiedliche Alltagshilfen können Handgriffe vereinfachen, die aufgrund eingeschränkter Beweglichkeit oder Kraft schwieriger geworden sind.

Auch geeignete Sitz- und Stützmöglichkeiten können dabei helfen, Tätigkeiten im Küchen- und Essbereich mit weniger Belastung durchzuführen.

Mehr Sicherheit beim Kochen

Ein interessantes Hilfsmittel für die Küche ist der Herdwächter. Er zeigt, dass bei der Gestaltung eines unterstützenden Zuhauses neben der Mobilität auch die Sicherheit bei alltäglichen Tätigkeiten berücksichtigt werden kann.

Pflegehilfen Esszimmer

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5. Flur und Treppen: sicher durchs ganze Zuhause

Bei der Auswahl geeigneter Pflegehilfsmittel lohnt es sich, nicht nur einzelne Zimmer zu betrachten.

Denn was nützt ein gut ausgestattetes Schlafzimmer, wenn das Badezimmer nur schwer erreichbar ist?

Deshalb sollten auch die Wege zwischen den einzelnen Wohnbereichen berücksichtigt werden. Türen, Schwellen, enge Durchgänge oder Treppen können bei eingeschränkter Mobilität zu Hindernissen werden.

Eine mögliche Unterstützung bei Treppen ist ein Treppensteiger/raupe. Welche Lösung für eine bestimmte Treppe und Person geeignet ist, sollte jedoch immer anhand der konkreten Situation beurteilt werden.

Elektrischer Treppensteiger

6. Unterwegs: Mobilität endet nicht an der Haustür

Ein möglichst selbstständiger Alltag spielt sich natürlich nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände ab. Einkaufen, Arztbesuche, Spaziergänge oder Treffen mit Familie und Freunden gehören ebenfalls dazu.

Abhängig vom persönlichen Mobilitätsbedarf können unterschiedliche Lösungen infrage kommen.

Rollator

Ein Rollator bietet Unterstützung beim Gehen und kann für unterschiedliche Alltagssituationen eingesetzt werden. Das im Careplus-Überblick dargestellte Modell verfügt unter anderem über Stockhalter, Schirmhalter und Rückenlehne.

Saljol Carbon Rollator

Elektrorollstuhl

Ist die selbstständige Fortbewegung stärker eingeschränkt, kann ein Elektrorollstuhl eine mögliche Mobilitätslösung darstellen.

Das im Careplus-Material gezeigte Modell verfügt unter anderem über eine verstellbare Rückenlehne, ein höhenverstellbares Fußbrett, Fahrpult und gefederte Vorderräder. Angegeben werden außerdem ein Nutzergewicht von 160 kg und eine Reichweite von bis zu 45 km.

Elektrorollstuhl FreedomChair

Elektromobil

Für längere Wege außerhalb der eigenen vier Wände kann auch ein Elektromobil infrage kommen.

Beim dargestellten Elektromobil gehören unter anderem Kopfstütze, Rückspiegel, Armlehnen, verstellbarer Sitz und Korbhalterung zur Ausstattung. Laut Produktunterlage erreicht es bis zu 10 km/h und eine Reichweite von bis zu 45 km. 

Elektromobil Eon

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7. Welche Pflegehilfsmittel brauche ich wirklich?

Vom einfachen Haltegriff bis zum Pflegebett: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Das bedeutet jedoch nicht, dass möglichst viele Hilfsmittel automatisch die beste Lösung darstellen.

Entscheidend ist vielmehr die Frage:

Welche Unterstützung wird im persönlichen Alltag tatsächlich benötigt?

Dabei können unter anderem die individuelle Mobilität, vorhandene Kraft und Beweglichkeit, die Wohnsituation sowie die Unterstützung durch Angehörige oder Pflegepersonen eine Rolle spielen.

Ein sinnvoller Ansatz ist deshalb, das Zuhause tatsächlich Raum für Raum zu betrachten:

Wo entstehen Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Hinsetzen? Welche Wege bereiten Probleme? Wo wird zusätzliche Unterstützung benötigt? Und welche Tätigkeiten sollen möglichst selbstständig ausgeführt werden können?

Aus diesen konkreten Alltagssituationen lässt sich anschließend ableiten, welche Pflege- und Mobilitätshilfen infrage kommen.

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8. Mit den passenden Hilfsmitteln den Alltag zuhause erleichtern

Pflegehilfsmittel können an ganz unterschiedlichen Stellen des Alltags ansetzen: Ein Haltegriff unterstützt im Badezimmer, ein geeignetes Pflegebett erleichtert Abläufe im Schlafzimmer und Mobilitätshilfen können dabei helfen, innerhalb und außerhalb des Zuhauses beweglich zu bleiben.

Dabei geht es nicht darum, die Wohnung mit möglichst vielen Hilfsmitteln auszustatten. Vielmehr kommt es darauf an, passende Lösungen für die persönlichen Bedürfnisse und die jeweilige Wohnsituation zu finden.

Careplus bietet unterschiedliche Pflege-, Alltags- und Mobilitätshilfen für verschiedene Bereiche des Zuhauses. Eine persönliche Beratung kann dabei helfen, herauszufinden, welche Produkte zur individuellen Situation passen.

Sie möchten Ihr Zuhause für eine veränderte Pflegesituation vorbereiten oder suchen ein bestimmtes Hilfsmittel?

Wir beraten Sie gerne bei careplus

Besuchen Sie uns gerne bei care-plus.at in Vorarlberg und lassen Sie sich von unseren Experten beraten. Bei Fragen und weiteren Angelegenheiten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kontaktieren Sie uns gerne. 

E-Mail: info@care-plus.at

Telefon: +43 664 1420655

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