Mobil und sicher durch den Sommer
Generelle Tipps

Mobil und sicher durch den Sommer

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29.7.26

Mobil und sicher durch den Sommer – hilfreiche Tipps für heiße Tage

Sommer, Sonne, Lebensfreude! Wenn die Tage länger werden, zieht es uns nach draußen in die Natur. Ob ein gemütlicher Spaziergang im Park, ein Ausflug zum Eissalon oder das Treffen mit den Liebsten im schattigen Garten – der Sommer bietet unzählige Möglichkeiten, aktiv zu bleiben und das Leben zu genießen.

Doch so schön die warme Jahreszeit auch ist: Anhaltende Hitze und intensive Sonneneinstrahlung stellen für unseren Körper eine echte Herausforderung dar. Besonders ältere Menschen, chronisch Kranke oder Personen in der Rehabilitation müssen jetzt gut auf sich achtgeben.

Mit den richtigen Vorkehrungen müssen Sie im Sommer jedoch keineswegs auf Ihre Freiheit und Mobilität verzichten. Erfahren Sie in diesem umfassenden Ratgeber, warum Hitze den Körper belastet, wie Sie Ihre Wohnung kühl halten, Warnsignale rechtzeitig erkennen und welche modernen Hilfsmittel Sie sicher durch die Hundstage begleiten.

1. Warum Hitze für den Körper im Alter eine echte Belastung ist

2. 5 wertvolle Tipps für ein unbeschwertes Sommer-Gefühl

3. Wie Sie die Wohnung effektiv kühl halten

4.Warnsignale des Körpers – Wann Sie sofort handeln müssen

5. Wie Rollatoren und Elektromobile Sie im Sommer unterstützen

6. Flexibel durch die Saison – Hilfsmittel mieten für den Sommerurlaub

1. Warum Hitze für den Körper im Alter eine echte Belastung ist

Mit zunehmendem Alter verändert sich die Thermoregulation unseres Körpers. Wir schwitzen weniger effektiv, wodurch es dem Organismus schwerer fällt, überschüssige Wärme über die Haut abzugeben. Zudem lässt das natürliche Durstgefühl im Lauf des Lebens spürbar nach – viele Senioren vergessen schlichtweg zu trinken, noch bevor der Körper dehydriert.

Dazu kommt der Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System: Um die Wärme abzuführen, weiten sich die Blutgefäße. Das führt bei vielen Menschen zu einem plötzlichen Absacken des Blutdrucks. Die direkte Folge sind Schwindelgefühle, plötzliche Schwächeattacken und – damit einhergehend – ein drastisch erhöhtes Sturzrisiko im Alltag. Wer zusätzlich Medikamente wie Entwässerungstabletten (Diuretika) oder Blutdrucksenker einnimmt, muss in den Sommermonaten doppelt vorsichtig sein.

2. 5 wertvolle Tipps für ein unbeschwertes Sommer-Gefühl

1. Genügend trinken & leichte Ernährung

Das A&O an heißen Tagen ist die Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag – bei starkem Schwitzen sogar mehr. Am besten eignen sich Leitungswasser, stilles Mineralwasser, ungesüßte Kräutertees oder verdünnte Fruchtsäfte.

  • Wichtig: Vermeiden Sie eiskalte Getränke! Der Körper muss Energie aufwenden, um die Flüssigkeit im Magen zu erwärmen, was die innere Hitze und das Schwitzen nur noch weiter ankurbelt. Lauwarme Getränke sind ideal.
  • Ernährung: Setzen Sie auf leichte Kost. Wasserreiches Gemüse (Gurken, Tomaten, Zucchini) und frisches Obst (Wassermelone, Erdbeeren) belasten den Magen nicht und führen dem Körper gleichzeitig wertvolle Flüssigkeit und Mineralsalze (Elektrolyte) zu.

2. Bewegung in die kühleren Morgenstunden verlegen

Körperliche Aktivität ist auch im Sommer wichtig, um die Gelenke geschmeidig und den Kreislauf fit zu halten. Verlegen Sie Spaziergänge, Besorgungen oder das Eigentraining mit dem Bewegungstrainer jedoch konsequent in die kühleren Morgenstunden (bis 10:30 Uhr) oder in den späten Abend. Nutzen Sie schattige Routen im Wald oder Park und meiden Sie die pralle Mittagssonne komplett.

3. Sonnenschutz & passende Kleidung

Schützen Sie Ihre Haut mit einem hohen Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30, besser LSF 50). Eine leichte Kopfbedeckung (z. B. ein Strohhut oder eine Sommermütze) schützt vor einem Sonnenstich, während eine gut sitzende Sonnenbrille die Augen schont. Bei der Kleidung empfiehlt sich weite, helle Kleidung aus atmungsaktiven Naturmaterialien wie Leinen, Seide oder Baumwolle. Dunkle Stoffe absorbieren die Hitze, helle Stoffe reflektieren sie.

4. Bewusste Pausen einlegen und Kräfte einteilen

Überschätzen Sie Ihre Kräfte an heißen Tagen nicht. Der Kreislauf arbeitet bei Hitze ohnehin auf Hochtouren. Planen Sie bei Ausflügen oder Erledigungen bewusst mehr Pausen ein als sonst. Setzen Sie sich zwischendurch im Schatten auf eine Bank, atmen Sie tief durch und lassen Sie Ihren Puls zur Ruhe kommen, bevor Sie weitergehen.

5. Den Körper sanft abkühlen

Wenn Ihnen die Hitze zu schaffen macht, helfen kleine Abkühlungen im Alltag. Lassen Sie kaltes Wasser für ein paar Minuten über die Handgelenke laufen oder legen Sie ein feuchtes, kühles Tuch in den Nacken. Auch ein lauwarmes (niemals eiskaltes!) Fußbad wirkt Wunder, um den aufgeheizten Körper sanft und kreislaufschonend herunterzukühlen.

3. Wie Sie die Wohnung effektiv kühl halten

Nicht nur draußen, auch in den eigenen vier Wänden kann sich die Hitze anstauen und den erholsamen Schlaf rauben. Da der Körper sich vor allem nachts regeneriert, ist ein kühles Schlafzimmer essenziell.

  • Richtig lüften: Öffnen Sie die Fenster nur dann, wenn es draußen kühler ist als drinnen – also in den späten Nachtstunden und am frühen Morgen. Sobald die Sonne aufgeht, sollten alle Fenster und Türen geschlossen werden.
  • Konsequente Abdunkelung: Schließen Sie tagsüber Rollläden, Jalousien oder dicke Vorhänge. Besonders effektiv sind Außenrollläden, da sie die Sonnenstrahlen abfangen, bevor sie die Fensterscheibe erwärmen können.
  • Vorsicht bei Ventilatoren: Ventilatoren kühlen die Raumluft nicht ab, sie wirbeln sie nur auf. Der Luftzug fühlt sich zwar angenehm an, kann aber die Schleimhäute austrocknen und zu Verspannungen im Nacken führen. Richten Sie den Luftstrom daher niemals direkt auf den Körper oder das Gesicht.

4. Warnsignale des Körpers – Wann Sie sofort handeln müssen

Ein Hitzekollaps oder eine Dehydration kündigen sich meistens an. Pflegende Angehörige und Betroffene sollten die Warnsignale des Körpers kennen, um im Ernstfall rechtzeitig Erste Hilfe leisten zu können.

Extremer Durst, trockener Mund, dunkler Urin

Mögliche Ursache: Beginnende Dehydration

Sofortmaßnahme: Flüssigkeit zuführen (Zimmertemperatur), salzige Kleinigkeit essen (z.B. Salzstangen).

Schwindel, Kopfschmerzen, plötzliche Verwirrtheit

Mögliche Ursache: Hitzeerschöpfung / Kreislaufabsacker

Sofortmaßnahme: Sofort in den Schatten oder einen kühlen Raum bringen. Beine hochlagern.

Muskelkrämpfe (besonders in den Waden)

Mögliche Ursache: Elektrolytmangel durch Schwitzen

Sofortmaßnahme: Leicht gesalzenes Wasser trinken, betroffene Muskeln sanft dehnen und kühlen.

Trockene, heiße Haut, erhöhter Puls, Übelkeit

Mögliche Ursache: Hitzschlag (Notfall!)

Sofortmaßnahme: Sofort den Notruf (144 in Österreich) wählen! Den Oberkörper hochlagern und den Körper mit feuchten Tüchern kühlen.

5. Wie Rollatoren und Elektromobile Sie im Sommer unterstützen

Um trotz der Wärme unabhängig zu bleiben, sind moderne Mobilitätshilfen die idealen Begleiter. Sie schenken Ihnen Stabilität, fangen körperliche Schwächen auf und erweitern Ihren Aktionsradius. Bei careplus finden Sie genau die passenden Produkte für heiße Tage:

Rollatoren: Ihre mobile Sitzbank für unterwegs

Wenn die Hitze auf den Kreislauf schlägt, zählt jede Pause. Ein moderner, leichter Rollator (wie der extrem kompakte, faltbare Freedomchair Rollator) dient Ihnen nicht nur als stabile Gehhilfe, sondern verfügt über eine integrierte Sitzfläche. Fühlen Sie sich unterwegs unwohl oder erschöpft, können Sie sich jederzeit an einem schattigen Plätzchen ausrasten. Zudem lassen sich in den praktischen Taschen Einkäufe, die Sonnencreme und die wichtige Wasserflasche mühelos transportieren.

  • Sonnenschutz-Zubehör: Wussten Sie, dass es für viele Rollatoren spezielle Schirmhalterungen gibt? So haben Sie Ihren eigenen Schattenspender in Form eines UV-Schirms immer direkt am Gerät fixiert!
Rollator

Elektromobile & Seniorenmobile: Große Ausflüge ohne Anstrengung

Wer trotz sommerlicher Temperaturen mobil sein möchte, ohne sich körperlich völlig zu verausgaben, findet in einem Elektromobil (wie dem innovativen und wendigen Deisla DS3-25) die perfekte Lösung. Sie gleiten ganz ohne schweißtreibende körperliche Anstrengung durch die frische Luft, genießen den kühlenden Fahrtwind und können Besorgungen oder Arztwege eigenständig erledigen.

  • Zubehör-Tipp: Viele unserer Seniorenmobile lassen sich mit einem praktischen Sonnendach ausstatten, das Sie vor der direkten, senkrechten Sonneneinstrahlung schützt.
Elektromobil

6. Flexibel durch die Saison – Hilfsmittel mieten für den Sommerurlaub

Viele Menschen wissen gar nicht, dass man Reha-Hilfsmittel nicht zwingend dauerhaft kaufen muss. Gerade im Sommer, wenn Besuche bei Verwandten anstehen, Ausflüge geplant sind oder die Mobilität nach einer Operation temporär eingeschränkt ist, lohnt sich unser careplus Mietmodell.

Egal ob Sie für die Sommermonate ein Elektromobil für maximale Freiheit im Freien ausleihen möchten, eine temporäre Rampe für die Terrassenschwelle benötigen oder für den Sommergast ein Pflegebett auf Zeit brauchen: Wir liefern das passende Hilfsmittel direkt zu Ihnen nach Hause im Raum Vorarlberg, montieren es fachgerecht und holen es nach dem Sommer unkompliziert wieder ab. Das schont den Geldbeutel und sorgt für einen barrierefreien Sommer ohne Kompromisse.

Fazit:

Mit der richtigen Vorbereitung, ausreichend Flüssigkeit und den passenden technischen Helfern verliert die Sommerhitze ihren Schrecken. Schützen Sie Ihren Körper, passen Sie Ihr Tagesausflug-Tempo an und nutzen Sie moderne Mobilitätshilfen, um Ihre wertvolle Unabhängigkeit zu bewahren.

Wir beraten Sie gerne bei careplus

Besuchen Sie uns gerne bei care-plus.at in Vorarlberg und lassen Sie sich von unseren Experten beraten. Bei Fragen und weiteren Angelegenheiten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kontaktieren Sie uns gerne. 

E-Mail: info@care-plus.at

Telefon: +43 664 1420655

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